Ich hatte dieses Hotel mit angeschlossenem Restaurant schon lange auf meiner Bucket List und wollte dort unbedingt einmal vorbeischauen und essen gehen. Jetzt habe ich es endlich geschafft und bin zusammen mit einer guten Freundin hingefahren – alleine macht so ein Abend einfach keinen Spaß.
Der erste Eindruck von außen: noch relativ unscheinbar. Aber sobald man durch die Tür kommt, weiß man sofort, was hier gespielt wird: Rock! ![]()
Überall hängen Schallplatten, Instrumente und Rockbilder an den Wänden. Wir wurden an der Rezeption sehr freundlich begrüßt und gleich gefragt, ob wir reserviert haben. Das hatten wir zum Glück auch. Wer drinnen essen möchte, sollte das meiner Meinung nach auf jeden Fall machen, denn am Abend war das Restaurant schon gut besucht. Draußen im Biergarten waren dagegen noch genügend Plätze frei.
Auch im Restaurant zieht sich das Rock-Thema konsequent durch. Die Sitzbänke an den Seiten sehen aus wie große Cases bzw. Racks, wie man sie aus dem Musikbereich kennt. Die Lampen sind aus Trommeln gemacht und im Barbereich kann man sogar gemütlich in umgebauten Ölfässern Platz nehmen. Überall entdeckt man kleine Details.
Auf der Speisekarte gibt es eine schöne Auswahl an Gerichten, die man in so einem Restaurant erwartet: Steaks, Burger und einiges mehr. Aber natürlich gibt es auch „Grünzeugs“, wie es so liebevoll auf der Karte genannt wird.
Dazu kamen noch weitere Gerichte und eine kleine Tageskarte. Es gibt auch Vegane Gerichte dort.
Von dieser Tageskarte habe ich mir dann auch mein Essen ausgesucht: Zwiebelschmorsteak mit Kartoffeln für 27 Euro. Als Vorspeise gab es für mich süßen, kross überbackenen Ziegenkäse mit Salat und Baguettescheibe für 13 Euro.
Meine Bekannte entschied sich für ein Cordon bleu für 16 Euro. Die Getränke lagen preislich ungefähr bei 4 Euro für ein Radler und 4 Euro für eine Spezi.
Und das Wichtigste: Das Essen war geschmacklich hervorragend. Auch der Service am Tisch war aufmerksam und freundlich und uns hat an nichts gefehlt. Und vor allem war bei uns alles Hausgemacht auch der Kartoffelsalat z.b.
Man merkt außerdem, dass hier wirklich viel Wert auf die kleinen Dinge gelegt wird. Selbst beim Eindecken der Tische wird darauf geachtet, wie das Besteck liegt oder dass die Stühle anschließend wieder ordentlich an ihrem Platz stehen. Genau solche Kleinigkeiten fallen mir einfach auf und machen am Ende auch einen Unterschied.
Und dann wären da noch die Toiletten.
Ein wahrer Augenschmaus! Sauber, außergewöhnlich gestaltet und definitiv alles andere als langweilig. Da wird selbst der Gang zur Toilette irgendwie zum Erlebnis.
Für uns war es rundum ein wirklich gelungener Abend.
Ach ja: Wir durften uns auch noch eines der Hotelzimmer anschauen. Aber dafür gibt es einen eigenen Beitrag. Kleiner Spoiler vorweg: Auch das lohnt sich anzuschauen! ![]()













Schreibe einen Kommentar